Kurzbeschreibung

Längst gibt es neben Facebook und YouTube weitere Möglichkeiten und Plattformen für ein gutes Storytelling wie etwa Snapchat, Instagram, Twitter und die Messenger. Auch wenn die Funktionalitäten oft vergleichbar sind, bringen sie neue Darstellungsformen mobilen Storytellings mit, die eigenen Regeln folgen und anders aufbereitet werden müssen.

Zudem verändern sich die Angebote ständig: Während YouTube und Instagram sich für Live-Video rüsten, erweitert der Videostreaming-Pionier Twitch seine inhaltliche Bandbreite jenseits von Gaming. Daneben entstehen neue Angebote wie Musical.ly, Dubsmash oder MadLipz. So gilt es stets zu entscheiden, welche Plattform für den jeweiligen Inhalt die richtige ist und wie man das jeweilige Publikum dort erreicht.

Jede Plattform bringt ihre eigenen Stars hervor, die wiederum auf den etablierten Kanälen funktionieren und das Ökosystem der Medien erweitern können. Damit wächst der Talentpool, aus dem sich das Fernsehen für TV-Sendungen, aber auch für seine Online-Aktivitäten bedienen kann. Somit schlägt sich der steigende Einfluss von Social auch in den Werbebudgets nieder.

In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie sich die Präsenz im Social Web skalieren lässt. Wie gelingt es, die Social-Media-Aktivitäten der Sender zu monetarisieren? Wie viel Traffic, Aufmerksamkeit und letztlich Umsatz lässt sich erzielen? Wie kann man die Nutzer auch jenseits der sozialen Netzwerke binden? Gelingt es, aus populären Profilen, Kanälen und Accounts ein Geschäft aufzubauen? Und wer macht das? Die Sender, Stars oder die Produzenten?

Anmeldung unter: http://www.medientage.de/medientage-specials/deutscher-social-tv-summit-26062017/

Agenda

09:30 Uhr     Einlass und Networking     

10:30 Uhr    Grußwort                

  • Siegfried Schneider, Präsident, BLM, München

10:40 Uhr    Keynote: Social Storytelling zwischen Fragmentierung, Personalisierung und Monetarisierung

  • Bertram Gugel, gugelproductions, Berlin

 

Plattformen: Plattformen bringen Stars hervor, die wiederum auch auf den etablierten Kanälen funktionieren: vom TV bis hin zu Events. Damit wächst der Talentpool, aus dem sich das Fernsehen bedienen kann. Hinzu kommt, dass es einen regen Wettbewerb der Plattformen um Inhalte und Künstler gibt und somit die Frage nach der richtigen Plattform immer essentieller wird.

11:00 Uhr    Talentschmiede oder Durchlauferhitzer: Wie klappt der Spagat zwischen TV und Social Web? (Diskussion)

11:30 Uhr    Instagram Video vs. Snapchat Video vs. YouTube.  Was läuft wo und warum?    (Kurzinterviews oder Plädoyers/Pitches)     

  • Instagram: Roxana Strasser, MjunikHofmann, YouTuber / Initiator Social Movie Night
  • Snapchat: Virginia Salas (angefragt)
  • YouTube: N.N.

12:10 Uhr: Wie aus Events Posts werden und umgekehrt. (Diskussion)

  • Robert Hofmann, YouTuber / Initiator Social Movie Night
  • Kathrin Ruther, MDR Entwicklungslabor, funk Life

12:40 Uhr: Mittagspause

 

Inhalte: In Anbetracht der vielen Plattformen gilt es, diese sinnvoll zu verknüpfen und Geschichten zu entwickeln, die sich über alle Kanäle hinweg erzählen lassen. Stars, Musik und Comedy haben sich dabei zu den treibenden Genres entwickelt, die auch im Social Web die Massen begeistern.

13:40 Uhr    Social Storytelling. Von der Crosspromotion zur Geschichte? (Vortrag/Best Case)

  • Lawrence Kao, Co-Founder, The Narrative oder Nick Hayward, Co-Founder at The Narrative (angefragt)

13:55 Uhr  Wissenschaft gut verpackt. Wie aus Forschungsergebnissen teilbare Inhalte werden.

  • Hashem Al-Ghaili, Science Nature Page (angefragt)

14:15 Uhr  Online first, online only oder gar Social Video? Wie produziert man effektiv für’s Social Web.  (Diskussion)

  • Maximilian Gall, Gründer und Geschäftsführer, TargetVideo GmbH, München
  • Daniel Panto, Head of Social Media & Innovation, Endemol Deutschland GmbH
  • Dennis Papirowski, Geschäftsführer Streamwerke

14:45 Uhr    Die Comedians sind da! Wie Comedyformate ihre Präsenz auf Facebook, YouTube & Co ausbauen. (Vortrag)

  • Ingrid Langheld, Geschäftsführerin der BRAINPOOL Artist und Content Services GmbH (Pussyterror.TV, MySpass, Luke die Woche und ich, Faisal Kawusi)

15:05 Uhr     Kaffeepause  

 

Vermarktung: Social Web Aktivitäten sind kein Selbstzweck, sondern verfolgen klare Ziele, die es zu Messen und Überprüfen gilt. Gerade im noch frischen Feld des Influencer Marketings entwickeln sich gerade erst die Regeln und Abläufe. Die Besonderheit dabei ist, dass die neuen Testimonials nicht mehr nur ihren Namen, sondern auch ihre Reichweite vermarkten und so neue Geschäftsfelder erschließen.

15:30 Uhr    Musik im Social Web, ein Traum für neue Künstler? Zwischen Labels und Subkultur. (Diskussion)                                

  • Lumaraa, Sabine Gerling, Rapperin (angefragt)
  • Alexandra Falken, Director Audience Development, Sony Music Entertainment Germany GmbH, München
  • Lisa Zauner, Redakteurin vom Dienst (RvD), 1Live (Social Media und Onlineverantwortliche)

16:00 Uhr    Traffic, Marke oder ROI? Wie man den Einfluss von TV und Social Media misst.  (Vortrag)                      

  • Charlotte Preut, Zalando, Head of Marketing Intelligence, Zalando SE, Berlin und
  • Julia Kümmel, Digital Communications Lead, Zalando SE, Berlin

16:20 Uhr    Gestatten, Influencer. Wie die neuen Creators gehandelt und vermarktet werden. (Diskussion)    

  • N.N.
  • Yunfeng Cui, Executive Director Digital Solutions G+J Media Sales, InCircles
  • Mia Marjanovic, Bloggerin, YouTuberin, Instagram

16:50 Uhr    Daily Vlogs nah, nachgefragt und extrem schwer durchzuhalten. Ein Blick auf das einfachste und zugleich schwerste Webformat.

  • N.N.

17:10 Uhr Fazit & Ende

Bertram Gugel, gugelproductions, Berlin

 

Moderation:

Geraldine de Bastion, newthinking communications GmbH

Michael Praetorius, noeo GmbH

Referenten